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JOAN WITEK

25. April - 18. Juli

„Ich fühle mich hingezogen zu Schwarz wegen der Schönheit der Farbe und ihrer unend­lichen Vielfalt für mich. Es ist eine Farbe, die meine Inspiration ist, seit ich zu malen begann.“ | Joan Witek

Unmittelbar sprechen Joan Witeks Werke unsere Empfindung intensiv an: Stark und zart, drückend und weit, klar und ungreifbar, meditativ und expressiv, rational und emotional – all die gegensätzlichen Qualitäten von Schwarz sind in ihren Arbeiten formuliert.

Sei es mit Wachsstift, Öl- oder Acrylfarbe, auf Pergament, Folie oder Leinwand: Die jeweiligen Besonderheiten ihrer vielfältigen Materialien arbeitet Joan Witek sorgfältig heraus, was ihren Werken einen starken haptischen Reiz verleiht. Fast fühlt man das knittrige Reispapier, den samtigen Pastellstift, das Schwimmen der Wasserfarbe auf der Folie oder das Einziehen der Tinte in weiches Bütten.

Nicht nur farblich, sondern auch formal leben die Bilder dabei von der bewussten Reduktion der Mittel: Wenige Linien, Flächen oder eine klare Struktur fokussieren das Verhältnis von Verdichtung, Geschlossenheit und Öffnung sowie von Proportionen. Das Zusammenspiel von geometrisch entwickelten, von Hand geschaffenen und durch das Material gefundenen Formen macht die Werke dabei so spannend und zugänglich.   

Ihre Bildtitel entleiht Joan Witek verschiedenen Quellen – etwa „Transfigured Night“ nach Robert Dehmels Gedicht Verklärte Nacht. Die kurzen Titel schließen oft vielfältige Referenzen ein, wie auch Transfigured Night beispielsweise inhaltlich auf Hoffnung verweist, einen lyrischen Rhythmus trägt und zugleich Arnold Schönbergs Vertonung des Gedichts ins Ohr ruft. Damit tragen die Titel der Intensität und den vielschichtigen Bedeutungsebenen der konkreten Werke Rechnung.

Joan Witek, *1943, lebt und arbeitet in New York City und Mexico City.

Mit Werken aus der SAMMLUNG SCHROTH und Leihgaben der Galerie Bartha Contemporary sowie privater Sammler aus New York und London gibt die Ausstellung einen Überblick über ihr Schaffen.

Ausstellungszeitraum
25. April – 18. Juli 2021

Museum Wilhelm Morgner
Hans-Kaiser-Raum + Foyer
Thomästraße 1
59494 Soest
Anreise

Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 13:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag 13:00 – 19:00 Uhr
Samstag + Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt
siehe Museum Wilhelm Morgner

Details

Beginn:
25. April
Ende:
18. Juli
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstalter

Stiftung Konzeptuelle Kunst
Telefon:
+49 2921 14177
E-Mail:
info@skk-soest.de
Website:
http://www.skk-soest.de

Veranstaltungsort

Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1
Soest, NRW 59494
+ Google Karte anzeigen
Website:
http://www.museum-wilhelm-morgner.de