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Die Stiftung

Die Stiftung Konzeptuelle Kunst wurde im Frühjahr 2014 als eigenständig rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung zur Bewahrung, Verwaltung und Präsentation, insbesondere der Kunst aus der SAMMLUNG SCHROTH, gegründet und von der Bezirksregierung Arnsberg anerkannt. Das Finanzamt Soest hat die Gemeinnützigkeit mit der Steuernummer 343/5746/5024 am 19.04.2016 zuerkannt.

Die Aufgaben der Stiftung sind mit „Förderung von Kunst und Kultur“ zunächst recht weit gefasst. Insbesondere wird sich die Stiftung mit der Förderung der konzeptuellen, konstruktiven und konkreter Kunst, kurz mit Kunst entsprechend den Schwerpunkten in der SAMMLUNG SCHROTH, befassen. Um diesen Aufgaben nachkommen zu können hat die Stiftung zusammen mit der Stadt Soest die Renovierung und Klimatisierung des Museum Wilhelm Morgner, bei gleichzeitiger Erweiterung um den RAUM SCHROTH, durchgeführt.

Ab Mai 2016 veranstaltet die Stiftung Konzeptuelle Kunst Wechselausstellungen, die in einem 2-Jahresrhythmus auch eine Bespielung des gesamten Hauses vorsehen.

Die Stiftung lädt gelegentlich relevante Künstler bzw. künstlerische Positionen in Ergänzung zum Sammlungsbestand oder auch für eigenständige Ausstellungen ein. Auf die satzungsgemäße Stringenz der einzuladenden Kunstströmungen wird geachtet.

Konzept

Ist es die erste Aufgabe der Stiftung ihre Kunstwerke zu erhalten, liegt der zweite Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten auf der Vermittlung, also der Präsentation durch Ausstellungen, erläuternden Führungen und museumspädagogischen Angeboten zur Kunst aus der SAMMLUNG SCHROTH und anderen Konvoluten.

Dazu war es notwendig dauerhaften Zugriff auf Ausstellungsräumlichkeiten zu erlangen. Der durch die Kooperation mit der Stadt Soest geschaffene  RAUM SCHROTH ermöglicht nun die dauerhafte Präsenz von Werken aus der SAMMLUNG SCHROTH und weitere. Zusammen mit der Museumsleitung des Museum Wilhelm Morgner können nun entsprechende Angebote entwickelt, aber auch vermittelnde Veranstaltungen  deutlich verstärkt werden. Das Team der Stiftung Konzeptuelle Kunst wird mittelfristig durch punktuell oder temporär engagierte Kunsthistoriker*innen unterstützt.

Weiterhin werden Details zu der gesammelten Kunst aufzuarbeiten sein. Dazu stehen im Museum Arbeitsplätze zur Verfügung und die umfangreiche Literatursammlung des Sammlers und Stifters zur Nutzung bereit.