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Ausstellung | A DAY´S WORK

27. Januar - 14. April

A DAY´S WORK

Diese Ausstellung, deren Titel mit „Tagwerk” übersetzt werden könnte, wurde kuratiert von der britischen Künstlerin Susan Morris. Sie bringt eine Gruppe internationaler Künstler*innen
zusammen, die sich mit Themen rund um Zeitlichkeit, Subjektivität, Arbeit und Kunst befassen. Einige der Künstler*innen in der Ausstellung beschäftigen sich mit der Rationalisierung von Zeit und Naturphänomenen; andere untersuchen die entfremdenden Effekte neuer Technologien auf das Leben von Arbeitern, während wieder andere sich einer eher privaten, persönlichen Auseinandersetzung mit der unberechenbaren Beschaffenheit der Materialien widmen, mit denen sie arbeiten.

In Renaissance-Fresken bezieht sich die Giornata auf die Menge an Arbeit, die ein Künstler an einem einzelnen Tag mit dem Ergebnis sichtbar gemalter Fläche verrichten konnte. So ist ein Maßstab für menschliche Arbeit in die Kunst des 14. und 15. Jahrhunderts eingeschrieben, dessen Berechnung auf der Menge physischer Energie basierte, die der Maler in Bezug auf die Materialeigenschaften – etwa die Farbe und ihren Trocknungsprozesse – aufwandte. Im Alltag wird die Formulierung „Tagwerk” – z.B. in “das Tagwerk ist erledigt” – mit einem Ausdruck von Genugtuung nach getaner Arbeit, der Beendigung einer Aufgabe gebraucht. Sie kann aber auch die Menge an Lohnarbeit meinen, die ein Mensch zum Überleben leisten muss. Die Frage nach der Definition des Tagwerks verändert sich mit industriellen und technischen Entwicklungen. Künstler*innen kommentieren diese Dinge, aber sie sind auch selbst durch die Grenzen ihrer Materialien und der Zeit, die ihnen damit gegeben ist, beschränkt. Im Kontext aktueller Arbeitsbedingungen betrachtet, untersucht A DAY´S WORK daher auch die Aktivität von Künstler*innen in Bezug auf diese veränderbare Maßeinheit.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der am 3. März vorgestellt wird. Er enthält eine Einführung der Kuratorin Susan Morris. Die Kunsthistorikerin Prof. em. Margarete Iversen (University of Essex) sowie der Kunsthistoriker Prof. Michael Newman von der Goldsmith University of London tragen Essays zu Themen der schematischen Abbildung und des Messens eines Tages bei.

Werke von: Francis Alÿs, Jill Baroff, KP Brehmer, Rudolf de Crignis, Hanne Darboven, Jeremy Deller, Inge Dick, Philip-Lorca diCorcia, Spencer Finch, Mathew Hale, James Howell, On Kawara, Joey Kotting, Nick Koppenhagen, Mike Meiré, Helen Mirra, Susan Morris, Rakish Light (Brian O’Connell & Deirdre O’Dwyer), Pete Smith, Ignacio Uriarte, Stanley Whitney.

Preview
26. Januar 2019, 17 Uhr

Ausstellungszeitraum
27. Januar – 14. April 2019

Raum Schroth im Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1, 59494 Soest
Anreise

Öffnungszeiten
Dienstag – Freitag 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag + Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt
siehe Museum Wilhelm Morgner Website

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Details

Start:
27. Januar
End:
14. April
Event Categories:
,

Organizer

Stiftung Konzeptuelle Kunst
Phone:
+49 2921 14177
Email:
info@skk-soest.de
Website:
http://www.skk-soest.de

Venue

RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner
Thomästraße 1
Soest, NRW 59494 Deutschland
+ Google Map
Website:
http://www.museum-wilhelm-morgner.de